Umweltschutz
Verantwortung für Klima, Umwelt und Ressourcen

Die GIES Unternehmensgruppe übernimmt als mittelständisches Familienunternehmen Verantwortung für Klima, Umwelt und einen schonenden Umgang mit Ressourcen. Nachhaltigkeit verstehen wir dabei nicht als kurzfristiges Projekt, sondern als fortlaufenden Entwicklungsprozess, der ökologische, soziale und wirtschaftliche Anforderungen miteinander verbindet.
Unser Ziel ist es, die CO₂-Emissionen im eigenen Einflussbereich schrittweise zu reduzieren. Dort, wo Emissionen kurzfristig nicht vollständig vermeidbar sind, leisten wir ergänzend Beiträge zu ausgewählten Klima- und Umweltprojekten. Diese Beiträge verstehen wir als zusätzlichen Baustein unseres Umweltengagements, jedoch nicht als Ersatz für die kontinuierliche Reduzierung eigener Umweltwirkungen.
Dabei setzen wir auf eine Kombination aus technischen Maßnahmen, organisatorischen Verbesserungen, bewusster Beschaffung, ressourcenschonenden Arbeitsweisen und der Unterstützung geeigneter Klimaschutzprojekte.
Unser Umweltmanagement ist Bestandteil unserer betrieblichen Abläufe und orientiert sich an den Anforderungen eines systematischen Umweltmanagements.
Klimabilanz und Mobilität
Ein wesentlicher Umweltaspekt unseres Geschäftsbetriebs ist die Mobilität. Unsere Dienstleistungen werden überwiegend direkt bei unseren Kunden erbracht. Dadurch ist eine Fahrzeugflotte für Organisation, Objektbetreuung, Qualitätssicherung und operative Einsatzsteuerung weiterhin erforderlich.
Im Jahr 2025 umfasst unsere Fahrzeugflotte rund 247 Fahrzeuge. Der daraus ermittelte CO₂-Ausstoß beträgt rund 1,5 Tonnen CO₂. Diese Kennzahl nutzen wir als Orientierung, um Entwicklungen sichtbar zu machen und weitere Optimierungspotenziale zu erkennen.
Unser Ziel ist es, die CO₂-Emissionen im eigenen Einflussbereich schrittweise zu reduzieren. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass eine vollständige Vermeidung oder ein vollständiger Ausgleich der Emissionen im laufenden Geschäftsbetrieb derzeit nicht realistisch darstellbar ist. Deshalb verfolgen wir einen pragmatischen Ansatz: Emissionen vermeiden, reduzieren und ergänzend Verantwortung übernehmen.
CO2 – Reduzierung im Fuhrpark
Die Fahrzeugflotte bleibt ein zentraler Ansatzpunkt unseres Umweltengagements. Beim Kauf neuer Fahrzeuge wird geprüft, ob alternative Antriebe wirtschaftlich, technisch und organisatorisch sinnvoll eingesetzt werden können. E-Mobilität und Hybridlösungen werden dabei vorrangig betrachtet, sofern sie zum jeweiligen Einsatzprofil passen.
Eine besondere Herausforderung liegt in der Ladeinfrastruktur. Viele Mitarbeitende nutzen Firmenfahrzeuge direkt von ihrem Wohnort aus. Deshalb reicht es nicht aus, nur an zentralen Standorten Lademöglichkeiten zu schaffen. Unser Ladekonzept sieht vor, dort, wo es möglich und sinnvoll ist, auch private Ladepunkte einzubeziehen oder deren Einrichtung zu unterstützen.
Die Umstellung der Fahrzeugflotte erfolgt schrittweise und unter Berücksichtigung der betrieblichen Anforderungen. Dabei steht im Vordergrund, CO₂-Emissionen im eigenen Einflussbereich zu senken, ohne die Einsatzfähigkeit unserer Dienstleistungen einzuschränken.
Klimaschutzprojekte und Kompensationszahlungen
Neben der Reduzierung eigener Emissionen beteiligt sich die GIES Unternehmensgruppe weiterhin an ausgewählten Klimaschutzprojekten. Die Projekte werden über die gemeinnützige Klimaschutzorganisation ‚PrimaKlima e. V.‘ und der „Climate-Company Berlin“ sowie „Atmosfair“gesteuert. Die Projekte sind durch anerkannte Standards (VCS/CCBS Gold-Level) zertifiziert.
Diese Zahlungen verstehen wir ausdrücklich als ergänzenden Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Sie ersetzen nicht die notwendige Reduzierung eigener Emissionen und stellen auch keinen vollständigen Ausgleich sämtlicher Umweltwirkungen unseres Geschäftsbetriebs dar.
Damit vermeiden wir bewusst den Eindruck, dass sämtliche Emissionen vollständig kompensiert oder neutralisiert werden. Vielmehr wollen wir dort Verantwortung übernehmen, wo durch geeignete Klimaschutzprojekte eine zusätzliche positive Wirkung erzielt werden kann.
Die Auswahl geeigneter Projekte erfolgt unter Berücksichtigung nachvollziehbarer Kriterien, beispielsweise Projektqualität, Transparenz, Umweltwirkung und langfristiger Nutzen. Dabei können sowohl nationale als auch internationale Klima- und Umweltprojekte berücksichtigt werden.


Energieeffizienz
Auch an unseren eigenen Standorten setzen wir Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz um. Dazu gehören unter anderem Investitionen in erneuerbare Energien, die Reduzierung des Stromverbrauchs und die Optimierung technischer Anlagen.
Bereits umgesetzt wurden unter anderem:
- Photovoltaikanlage mit 97 kWp
- Nutzung des erzeugten Stroms zur teilweisen Deckung des Strombedarfs
- energieeffiziente Beleuchtung
- Maßnahmen zur Heizungssteuerung
- außenliegender Sonnenschutz zur Reduzierung von Wärmeeintrag
- schrittweise Prüfung weiterer Einsparpotenziale an Verwaltungs- und Betriebsstandorten
Diese Maßnahmen tragen dazu bei, den Energieverbrauch langfristig zu senken und den Anteil selbst erzeugter erneuerbarer Energie zu erhöhen.
Ladeinfrastruktur und E-Mobilität
Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist eine wichtige Voraussetzung für eine stärkere Nutzung elektrisch betriebener Fahrzeuge. An der Zentralverwaltung wurden bereits Wallboxen installiert.
Da viele Firmenfahrzeuge nicht ausschließlich an einem zentralen Standort genutzt werden, betrachten wir Ladeinfrastruktur ganzheitlich. Neben betrieblichen Ladepunkten können auch dezentrale Lösungen bei Mitarbeitenden eine Rolle spielen.
Unser Ziel ist es, die praktische Nutzbarkeit alternativer Antriebe zu verbessern und dadurch die CO₂-Emissionen im eigenen Einflussbereich schrittweise zu reduzieren.
Ressourcenschonung
Als Gebäudedienstleister haben wir auch im operativen Alltag Einfluss auf Umweltaspekte. Dazu gehören insbesondere der Einsatz von Reinigungschemie, Wasser, Verbrauchsmaterialien, Maschinen, Abfällen und Transportwegen.
Wir achten darauf, Ressourcen möglichst effizient einzusetzen und Umweltbelastungen im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten zu reduzieren. Dazu zählen unter anderem:
- bedarfsgerechter Einsatz von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln
- Dosiersysteme zur Vermeidung von Überdosierung
- Einsatz moderner Reinigungstechnik
- optimierte Touren- und Einsatzplanung
- Schulung der Mitarbeitenden im sachgerechten Umgang mit Arbeitsmitteln
- Prüfung umweltverträglicher Produkte und Verfahren
- Reduzierung unnötiger Verbrauchsmaterialien
Damit verbinden wir ökologische Anforderungen mit Qualität, Hygiene, Arbeitssicherheit und Wirtschaftlichkeit.
Schutz der Biodiversität
Nachhaltigkeit bedeutet für uns nicht nur Klimaschutz. Auch der Schutz von Lebensräumen und Artenvielfalt ist Bestandteil unseres Umweltverständnisses.
Am Unternehmensstandort wurden Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität umgesetzt. Auf Grün- und Außenflächen wird auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet. Zudem wurden Blühflächen für Insekten und Kleintiere angelegt.
Diese Maßnahmen leisten einen Beitrag dazu, ökologische Verantwortung auch im direkten Umfeld unserer Standorte sichtbar zu machen.
Nachhaltigkeit als Teil unserer Unternehmensführung
Nachhaltigkeit ist für uns ein Zusammenspiel aus Umweltbewusstsein, sozialer Verantwortung und wirtschaftlicher Stabilität. Neben Klima- und Umweltschutz sind faire Arbeitsbedingungen, langfristige Kundenbeziehungen, Qualität in der Dienstleistung und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen feste Bestandteile unseres unternehmerischen Handelns.
Unser Ziel ist es, die CO₂-Emissionen im eigenen Einflussbereich schrittweise zu reduzieren. Gleichzeitig verstehen wir Nachhaltigkeit nicht als statischen Zustand, sondern als kontinuierliche Aufgabe. Deshalb prüfen wir regelmäßig, welche Maßnahmen im betrieblichen Alltag wirksam, wirtschaftlich sinnvoll und dauerhaft umsetzbar sind.
Unser Anspruch ist es, Umwelt- und Klimaschutz nicht losgelöst vom Tagesgeschäft zu betrachten, sondern Schritt für Schritt in unsere Prozesse, Entscheidungen und Investitionen einzubeziehen.
Mitgeltende Unterlagen
EcoCockpit® – Zertifikat
Urkunde von atmosphair (Kompensationszahlung)
Vorstellung Klimaschutzprojekt Delhi Metro
Vorstellung Klimaschutzprojekt Wasserkraftwerk Guatemala
Gesamtemission & Kennzahlen
kg CO₂e
Gesamtemission
kg CO₂e (inkl. 5% Sicherheitsaufschlag)
Gesamtemission
kg CO₂e pro Mitarbeiter
Bezogen auf die aktuelle Mitarbeiteranzahl
gramm CO₂e pro € Umsatz
Bezogen auf den Gesamtumsatz
Fußballfelder Flächenbedarf
Dies entspricht einer Waldfläche der Größe von 116 Fußballfeldern.
Bäume Kompensation



